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Wiesmann -- Täglich neue und aktuelle Nachrichten

Wiesmann

Wiesmann Sportwagen

Edelsportwagen aus Dülmen

Wiesmann Sportwagen

Wiesmann Sportwagen

Die Brüder Friedhelm und Martin Wiesmann gründeten 1988 im westfälischen Dülmen die Wiesmann GmbH. Zunächst wurden Hardtops für Cabrios gebaut. Die Eltern der beiden Gründer besaßen in Dülmen ein Autohaus, welches vom dritten Bruder Bernd Wiesmann weitergeführt wird.

Die Firmengründer hatten die Idee, einen klassischen Roadster mit dem Image deutscher Wertarbeit zu bauen, was dazu führte, dass 1993 der erste Wiesmann-Roadster entstand. Der Roadster bekam die Modellbezeichnung “MF”. DAs sind die Initialen der Vornamen Martin und Friedhelm Wiesmann. Die Zahl hinter den Buchstaben zeigt die jeweilige Motorvariante.

Der Gecko ist das Firmenlogo und ziert neben den Fahrzeugen auch überdimensional als Dach das Firmengebäude. Weithin sichtbar kann man den über das Gebäude hinaus ragenden Gecko-Schwanz bis hin zur A 43 sehen. Der Gecko symbolisiert, dass Wiesmann-Sportwagen förmlich auf der Straße “kleben”.

Der MF30 ist das erste Wiesmann Serienmodell und zählt zu den klassischen Roadstern, ist somit ein offener Zweisitzer mit Faltdach. Es wird in dieser Motorvariante nicht mehr produziert, da die Nachfrage sich auf den neuen MF3 konzentrierte.

Das Fahrgestell besteht aus einem mit Aluminium beplankten feuerverzinkten Stahl-Gitterrohrrahmen, die Karosserie aus einem glasfaserverstärkten Verbundwerkstoff.
Der Motor ist der Reihensechszylinder M54B30 von BMW mit 2979 cm3 und einer Nennleistung von 170 kW (231 PS). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bei 5,9 s. Das Fahrzeug ist 3,86 m lang, 1,75 m breit sowie 1,16 m hoch und hat leer eine Masse von 1080 kg.

Der MF3 besitzt das gleiche Chassis wie der MF30 und ist dessen Fortentwicklung mit einer größeren und stärkeren Motorvariante.
Bei dieser handelt es sich um den Reihensechszylinder S54 von BMW, ursprünglich bekannt aus dem M3 (E46). Er hat einen Hubraum von 3246 cm3 und die Nennleistung liegt bei 252 kW (343 PS). Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt bei 4,9 s, die Höchstgeschwindigkeit bei 255 km/h. Der 343-PS-Motor wird heute nur noch im Roadster MF3 eingesetzt.
Die Abmessungen entsprechen denen des Modells MF30, allerdings ist das Fahrzeug mit nun 1180 kg rund 100 kg schwerer.

Serienmäßig besitzt der Roadster MF3 ein 5-Gang-Schaltgetriebe. 6 Gänge und ein sequenzielles Getriebe sind optional erhältlich. Für den Roadster MF3 sind maximal 20-Zoll-Felgen lieferbar (vorne/hinten: 235/30/20 und 285/25/20). Die Heckscheibe ist bei geschlossenem Dach separat mit einem Reißverschluss zu öffnen.

Nach zwölf Jahren Bau ausschließlich offener Fahrzeuge wurde 2003 auf der IAA erstmals ein geschlossenes Modell vorgestellt. Der GT MF4 ist ein Coupé mit zwei Sitzen, das sich in Design, Rahmen und Motorisierung von den Roadstern unterscheidet. Der GT wurde auf Basis des Sondermodells „Wiesmann-Renn-GT“ entwickelt.
Das Chassis ist ein Aluminium-Monocoque, welches im Vergleich zum MF3 und MF30 mit 110 kg sehr leicht ist, und die Karosserie besteht aus Glasfaser verstärktem Verbundwerkstoff.
Als Motor wurde in den ersten Jahren der V8-Motor N62B48 von BMW mit einem Hubraum von 4799 cm³ und einer Nennleistung von 270 kW (367 PS) verwendet. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 290 km/h, die Beschleunigung 0 auf 100 km/h bei 4,6 s.

Seit Ende 2010 wird der Wiesmann GT MF4 mit einem BMW V8-Biturbo ausgeliefert (300 kW/407 PS) der aus dem 750i/650i/550i bekannt ist. Damit erreicht der Sportwagen eine Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,6 s. Das nur 1385 kg schwere Fahrzeug ist 4,23 m lang, 1,85 m breit und 1,19 m hoch.

Ab 2010 wird der GT MF4-S mit einem größeren Motor angeboten. Dieser entspricht dem Motor des Roadster MF4-S, er hat 420 PS und einen Hubraum von 3999 cm3. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt der Wagen 4,4 Sekunden. Außerdem unterscheidet er sich im Außendesign: Die Blinker an der Front sind nun in das Abblendlicht integriert, an der Front hat er eine Spoilerlippe und am Heck besitzt der Wagen nun einen ausfahrbaren Flügel.[1] In Kombination mit dem S-Motor gibt es ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DKG). Der GT MF4-S wiegt 1310 kg und ist damit 75 kg leichter als der GT MF4.

Zur IAA 2007 wurde der GT MF5 mit dem aus dem damaligen M5 und M6 bekannten 5 Liter V10 Motor und 373 kW (507 PS) vorgestellt. Heute hat er den BMW-V8-Twinturbo-Motor mit einem Hubraum von 4,4 Litern und einer Nennleistung von 408 kW (555 PS). Zum GT MF5 gibt es eine 6-Gang-Sportautomatik mit Schaltwippen.

Der Roadster MF5 ist die „offene Version“ des GT MF5. Er hat den, aus dem BMW X5 M und BMW X6 M bekannten, V8- Twinturbo-Motor mit einem Hubraum von 4,4 Litern und einer Nennleistung 408 kW (555 PS). Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h benötigt er 3,9 Sekunden.

Der Roadster MF4 wurde auf dem Genfer Autosalon 2009 vorgestellt und wurde anfangs mit einem BMW-V8-Motor des GT MF4 ausgestattet. Hubraum (4799 cm3) und Nennleistung (270 kW bzw. 367 PS) sind mit diesem identisch und auch die daraus folgenden Werte für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h (4,6 s) sowie die Höchstgeschwindigkeit (290 km/h). Das Fahrzeug ist 4,24 m lang, 1,88 m breit sowie 1,23 m hoch und hat ein Leergewicht von 1316 kg.

Seit Ende 2010 wird der Wiesmann Roadster MF4 mit einem BMW V8-Biturbo ausgeliefert (300 kW/407 PS) der aus dem 750i/650i/550i bekannt ist. Damit erreicht der Sportwagen eine Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h und eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 4,6 s. Das Leergewicht hat sich auf 1390 kg erhöht.
Er wird auch als leistungsstärkere Variante MF4-S mit nur 3999 cm3 und einer Nennleistung von 309 kW (420 PS) produziert. Seine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h liegt bei 4,1 s, die Höchstgeschwindigkeit bei 300 km/h. In Kombination mit dem S-Motor gibt es ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DKG). Die Abmessungen entsprechen denen des Grundmodells, jedoch liegt das Leergewicht bei nur 1310 kg.

Designstudie Wiesmann Spyder

Auf dem Genfer Autosalon 2012 zeigt Wiesmann die Designstudie des Wiesmann Spyder. Der Wiesmann Spyder wird von einem 420 PS starken Motor aus dem BMW M3 angetrieben. Der Wiesmann Spyder sprintet
in weniger als vier Sekunden auf Tempo Hundert und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h.

Fotos: Wiesmann

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